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Corenno Plinio am Comer See
 

Am Hang, am Fuß des Monte Legnone, am Westufer des Comer Sees liegt zwischen Dervino und Dorio eine kleine Ortschaft - Corenno Plinio. Monte Legnone ist der höchste Berg an diesem See und hat die Höhe von 2609 m über dem Meeresspiegel. Die malerische Lage des Ortes zieht hier viele Urlaubern an, die sich für den Wassersport und fürs Wandern interessieren. Von Corenno Plinio kann man viele Ausflüge in die Berge oder um den Comer See unternehmen. Seinen Namen hat das Örtchen von Plinius dem Älteren, einem römischer Gelehrter, der im nahen Como geboren wurde.

Corenno Plinio wartet mit vielen Sehenswürdigkeiten auf. Allen voran steht natürlich die imposante Burg von Corenno und die Thomas von Canterbury geweihte Pfarrkirche. Ursprünglich als Festung konzipiert hat sich das mittelalterliche Ortsbild bis heute erhalten. Verwinkelte Gässchen drängen sich schutzsuchend um Burg und Kirche. Beide stammen aus dem Mittelalter, wobei die Kirche sogar schon 1290 urkundlich erwähnt wurde. Die sehenswerten Fresken in ihrem Innern stammen aus dem 14. und 16. Jahrhundert. Ihr Namenspatron, Thomas von Canterbury, auch bekannt als Thomas Beckett, war eine der beeindruckendsten Gestalten des europäischen Mittelalters. Als Lordkanzler von England und gleichzeitig Bischof von Canterbury weigerte er sich, seinem König Heinrich II. in allen Belangen zu gehorchen. Seine möglicherweise vom König befohlene Ermordung machte ihn zu einem Märtyrer der katholischen Kirche, was der Grund sein dürfte, warum eine italienische Kirche nach ihm benannt wurde. Die Burg ist malerisch eingebettet in die geschichtsträchtige Umgebung. Ihre einst so wichtige Funktion des Schutzes und der Abwehr sind heute abgemildert, aber noch immer erkennbar. Der Sentiero del Viandante, ein alter Saumpfad, führt den Reisenden von Corenno Plinio aus am Ufer des Comer Sees entlang zu wunderschönen Aussichtspunkten mit fabelhaften Fotomotiven. Zu gehen ist er problemlos für jeden und seine historische Bedeutung fasziniert ebenso wie die zauberhaften Ausblicke.
Nicht nur das alte Festungsdörfchen, sondern das gesamte Seeufer bietet Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkte, die zum Verweilen einladen und in kultureller, geografischer und optischer Hinsicht faszinieren. Wer hier Fotos machen will, wird von der Fülle der Motive überwältigt sein. Um so wichtiger ist es, auf allen Wanderungen und Ausflügen das nötige Equipment immer parat zu haben. Wer wollte schon vor den gepflegten Villen der Gegend stehen oder im malerischen Mondocino, nur um festzustellen, dass ein bestimmtes Motiv nicht richtig aufgenommen werden kann? Das unvergleichliche Licht, das die Landschaft der Lombardei verzaubert, lässt schlechte Fotos kaum zu. Wenn die Reiseerinnerungen in Form einer Fotoreportage festgehalten werden, macht der Rückblick zuhause besonders viel Freude. Auch interessant kann es sein, sich auf bestimmte Motive zu spezialisieren, Auswahl gibt es in der reizvollen Landschaft genügend. Die spannenden Lichtverhältnisse der Gegend lassen auch interessante Spielereien mit Licht und Schatten, Morgen- und Abendlicht zu. Und auch außerhalb von Natur und Kultur bietet der See und seine Umgebung aparte Motive: Sportveranstaltungen, Weinfeste, Oldtimer-Paraden, für jeden Geschmack und jedes Bedürfnis findet sich hier ein Ziel.
 

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