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Fotos von Valletta, die bezaubernde Maltas Hauptstadt
 

Valletta ist die Hauptstadt eines der kleinsten Staaten der Welt, der Republik Malta. Mit der Fläche von 0,84 Km2 und etwa 5700 Einwohner zählt Valletta zu den kleinsten Hauptstädte weltweit und vor allen zu den schönsten. Der Ort breitet sich malerisch auf der Landzunge Monte Sciberras aus. Die große Naturhäfen Marsamxett und Grand Harbour schließen die Halbinsel um.

Gegründet wurde die Stadt im 1566 vom Großmeister des Malteserordens, Jean Parisot de la Vallette. Ein paar Jahre später verlegte der Ritterorden seinen Sitz von Birgu in den neu erbauten Ort. Hier entstanden Paläste, Kirchen, Wohnhäuser, Strassen und Plätze. Valletta wurde stark befestigt. Die gewaltigen Festungsmauern und Bastionen sollten den Ort vor den Angreifern schützen. An der Spitze der Landzunge von Valletta wurde Fort St.Elmo gebaut. Die Festung wurde während der Großen Belagerung von Osmanen zerstört, aber dann, nach Vertreiben der Türken, in heutiger Form aufgebaut. Die Ordensritter stammen aus verschiedenen Ländern. Sie wurden in Valletta in extra für sie errichteten Herbergen einquartiert. Jede der Mannschaften war für die Verteidigung einer der Bastionen zuständig. Der Johanniterorden schaffte es eine gut befestigte, schöne Stadt zu bauen, deren Lage am Meer strategisch von großer Bedeutung war.

 

Malteser wurden dabei vom Papst Pius IV und europäischen Königen finanziell unterstützt. Heutzutage ist Valletta eine historische, wunderschöne Stadt mit unzähligen Sehenswürdigkeiten. Seit 1980 gehört sie zum UNESCO Weltkulturerbe. St. John's Co-Cathedral zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der Insel. Die Kathedrale ist außen schlicht und innen traumhaft schön. Dank Audio-Guides bekommt man ausführliche Informationen über jeden Bereich der Kirche. Ein imposantes und wunderbares Gebäude ist der Großmeisters Palast.

Er wurde in der Zeit von 16 bis 18 Jahrhundert errichtet. Besonders eindrucksvoll ist seine prachtvolle Innenausstattung. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Großmeisters Palast teilweise zerstört und nach dem Krieg, nach den alten Plänen, wieder aufgebaut. In ehemaliger Herberge der spanischen Ritter residiert heute der Ministerpräsident Maltas. Das Haus ist ein wunderbares Gebäude, schön renoviert, mit interessanter Fassade. Der Palast Casa Rocca Piccola stammt aus dem 16 Jahrhundert. Er befindet sich seit 400 Jahren im Besitz des neunten Marquis de Piro. Das Haus dient als Wohnsitz der Familie und gleichzeitig als Museum. Eine Besonderheit in Valletta ist der Barrakka Garten, eine Gartenanlage aus dem 18 Jahrhundert. Von dem Park hat man einen weiten Blick auf die „Drei Städte“ -Vittorosia, Senglea und Cospicua, auf das Fort St. Angelo und auf den Hafen, wo viele Kreuzfahrtschiffe anlegen. Eine Hafenrundfahrt in Valletta gehört zu den unvergesslichen Erlebnissen. Die Abfahrtstellen befinden sich an der Promenade. Es gibt mehrere Anbieter. Während der Schiffsfahrt hat man einen wunderbaren Blick auf die Hauptstadt Valletta mit ihren gewaltigen Befestigungsanlagen. Ausflug dauert etwa 90 Minuten. Die Ausflugsschiffe fahren auch in die kleinen und großen Buchten der natürlichen Häfen. Während der Fahrt werden die Sehenswürdigkeiten vom Reiseleiter in mehreren Sprachen erläutert.
Die bezaubernde, historische Maltas Hauptstadt ist einer Reise wert.
 

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