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Capri - ein Kleinod des Mittelmeeres
 

Capri zählt zu den beliebtesten und bekanntesten Inseln Italiens. Ein Grund dafür ist das milde Klima, welches Jahr für Jahr zahlreiche Touristen anlockt. Aber auch einige Sehenswürdigkeiten bietet dieses Eiland im Mittelmeer. Nachtschwärmer kennen und lieben vor allen Dingen die Piazza Umberto. Hier tummeln sie sich, um nette Menschen kennenzulernen und sich bis zum Morgengrauen zu amüsieren. Schon der römische Kaiser Tiberius wusste sehr gut, wie man auf Capri feiert. Er suchte sich angeblich dazu die Höhle mit dem Namen Cervola Matermania.  Kaiser Tiberius lebte auf dieser kleinen Insel ab dem Jahr 26 n.Chr. bis zu seinem Tod und von dort aus 11 Jahre lang regierte das römische Reich. Er sollte sich hier 12 Villen bauen lassen. Die Reste von Villa Jovis  können von den Urlaubern besichtigt werden.

Neben ihrem vielfältigen Reichtum an mediterranen Pflanzen, sind es zwei Arten, die charakteristisch für die Insel sind. Das sind zum einen die Baumeuphorbie und zum anderen die Steineiche. Die Flora Capris gedeiht selbst auf kargem Boden und hat sich im Laufe der Jahre den widrigen Verhältnissen angepasst. Zweimal im Jahr können Zugvögel auf ihrer Reise von oder nach Afrika beobachtet werden. Sie legen auf Capri eine Rast ein und stärken sich für ihren weiten Flug. Besonders die kleinen Sperlinge sind es, welche das Tosen der Wellen durch ihr Gezwitscher fast übertönen.
Eine Reise nach Capri erfolgt am besten mit dem Flugzeug nach Neapel und von dort aus weiter mit einer Fähre. Auf der Insel selbst darf (mit kleinen Ausnahmen) kein Auto fahren. Es gibt aber ein umfangreiches Angebot an Taxis und Bussen, die den Urlaubern ihre Dienste anbieten. Etliche Sehenswürdigkeiten können aber auch zu Fuß erreicht werden. Davon gibt es auf Capri einige und sie sind mehr oder weniger bekannt. Die blaue Grotte zählt zu den Highlights, die nicht nur für Caprireisende ein Begriff ist. Schon als der römische Kaiser Tiberius noch regierte, war die Grotte bekannt. Das faszinierende an ihr ist ihre geringe Höhe. Hier bricht sich das Sonnenlicht im Wasser und das erscheint so, als sei es mit blauer Farbe gestrichen. Die Grotte kann per Boot oder schwimmend erreicht werden. Sie ist ein Publikumsmagnet und häufig ist vor lauter Menschen das Wasser gar nicht mehr zu sehen.
Nur zwei Städte gibt es auf der Insel. Das sind die Orte Capri, welches gleichzeitig die Hauptstadt ist und Anacapri. Beide bieten viel für ihre Besucher und locken diese mit Sehenswürdigkeiten an. In Anacapri gibt es eine historische Altstadt deren bekanntestes Gebäude wohl die Kirche San Michele sein dürfte. Viele Fotos wurden von dem weißen Bau gemacht und wohl jeder Tourist kehrt mit einem Bild dieser kleinen Sakralgebäude in die Heimat zurück. An der anderen Seite des Ortes befindet sich Villa von San Michele. Sie wurde im 19 Jahrhundert gebaut und gehörte einem schwedischen Arzt. Der Garten, welcher sich direkt an das Haus anschließt, soll einer des schönsten Europas sein und kann gegen Gebühr bewundert werden.
Auch eine bekannte Persönlichkeit aus Deutschland hat ihre Spuren auf der Insel hinterlassen. Wer hier seinen Urlaub verlebt, der muss sich auch die Via Krupp anschauen. Sie gilt als ein Meisterwerk der Architektur und wurde von Alfred Friedrich Krupp bei einer seiner Reisen in Auftrag gegeben. Es handelt sich dabei um einen Weg, der von der Stadt Capri zum Badestrand Marina Piccola führt. Auch die sehenswerten Augustusgärten wurden im Auftrag von Herrn Krupp entworfen und angelegt.
Wer mit dem Schiff anreist, der wird schon vor dem Anlegen Fotos vom Wahrzeichen der Insel machen. Das sind die Faraglioni, was so viel heißt wie Klippen. Sie ragen weit aus dem Meer heraus und sollen vulkanischen Ursprungs sein. Vor vielen Jahren waren sie für Schiffe, welche die Insel bei Dunkelheit erreichen wollten, ein Wegweiser. Zu diesem Zweck wurden sie mit Leuchtfeuern bestückt und ähnelten so den heute bekannten Leuchttürmen. Auf den Faraglioni lebt eine sehr seltene Eidechsenart, die „Blaue Eidechse“.
In Italien könne Urlauber nicht nur die Sehenswürdigkeiten bestaunen und Fotos für ihr Familienalbum machen. Die italienische Küche zählt zu den besten in Europa und ihre Vielfalt kann man auch auf Capri ausprobieren. Die Restaurants überbieten sich mit köstlichen Gerichten und bieten den Urlaubern einen sehr guten Service an. Die Freundlichkeit der Italiener ist schon sprichwörtlich. Da die Einwohner von Capri hauptsächlich von dem Tourismus leben, sind sie sehr bemüht, dass die Urlauber sich hier wohl fühlen und nach Möglichkeit immer wieder kommen. Insel. Selbst wenn viele Menschen in der Saison die Insel besuchen, es gibt immer noch stille Flecken. Hier kann man die Weite des Mittelmeeres und die Einzigartigkeit der Landschaft in aller Ruhe genießen.
 

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